Die Toten in Syrien und anderen Konflikten


Wer kennt die Zahl der im Syrienkonflikt (und anderen Konflikten) getöteten Menschen? Wie pervers ist eine globale Gesellschaft, deren Machthaber pseudo-rationale Begründungen für die Missachtung der von ihren Vätern verfasste  Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) verbreiten? Die AEMR wurden verkündet, Zitat (Präambel):

„da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen…

da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta …. beschlossen haben, den sozialen Fortschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern….

da die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen auf die allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten hinzuwirken…

AMER, Artikel 3: Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

Weshalb mussten die in den Konflikten getöteten Menschen auf ihr Recht auf Leben verzichten?
Besteht eine globale Verantwortung der Individuen?
Vo/14.04.2018

Wer versteht das noch?

Leserbrief an die ZEIT
10.03.2018



Man liest viel über Menschen die sich abgehängt, nicht verstanden fühlen. Sie wenden sich den Populisten, den rechten Parteien zu. Aber es gibt auch (immer mehr) Menschen, denen es gut geht, die persönlich kaum Gründe zur Klage haben, die dennoch frustriert sind durch das, was immer umfassender in den Medien berichtet wird: die großen Herausforderungen. Die ZEIT-Ausgabe Nr. 11/2018 skizziert ein weites Spektrum individueller, nationaler und globaler Probleme. Versteht das noch jemand? Das ist nicht als Kritik an der ZEIT zu verstehen!. Wer kann beispielsweise aus eigener Kenntnis beurteilen, was tatsächlich passiert, wenn Trump mit den Zöllen spielt? Oder was wäre ein angemessener deutscher Beitrag in Afghanistan? Oder welche Auswirkungen haben Unternehmenskäufe von ausländischen Investoren auf die öffentliche Ordnung? Oder woran misst Uwe Jan Heuser seine Feststellung, Zitat: „Das ist ja das Schöne am Markt: Er ist nur schwer zu schlagen“. Interessant wäre es zu wissen, ob Lisa Nienhaus diese Einschätzung vor dem Hintergrund ihres persönlichen Dieselverbotsfrusts teilt. Um auf die oben gestellte Frage zurück-zukommen: ICH verstehe die „Welt“ NICHT (mehr). Das scheint (nicht nur) der „ZEIT“ ähnlich zu gehen. Man schreibt bzw. liest über die Ereignisse der Welt, ohne deren Zusammenhänge tatsächlich erkennen zu können. Damit frustfrei zu leben, gehört zu den großen Herausforderungen. Die postulierte Alternativlosigkeit einer globalen Digitalisierung macht die Herausforderungen der Zukunftsgestaltung nicht geringer. Die Frage nach dem Treiber dieser hoffnungstragenden Technologie sollte man Dorothee Bär mit auf den Weg geben.

Sahra Wagenknecht 2016 im Bundestag



Man muss nicht unbedingt der Linken angehören. Die Rede der studierten Philosophin und promovierten Wirtschaftswissenschaftlerin vom November 2016 enthält Vieles, was man auch als „Bürger der Mitte“ beobachten/vertreten kann:

Zitat: „…natürlich kann man politisches Rückrat haben und sich den eiskalten Renditekalkülen globaler Konzerne entgegen stellen…..“

Vo/14.01.2018